Swimlane – Methode zur Prozessgestaltung

Um ein funktionierendes Prozessmanagement zu leben, ist es notwendig, ein einheitliche, für alle eindeutige und verständliche Dokumentationsmethode der Prozesse sicherzustellen.

Eine Methode wird definiert als » detaillierte und systematische Handlungsvorschrift, wie nach bestimmten Prinzipien ein vorgegebenes Ziel erreicht werden kann «. Methoden zur Prozessmodellierung enthalten also zwei wesentliche Elemente, die sie definieren:

Die Anwendung einer Methode ist mit einem Werkzeug verbunden. Entsprechende Methoden können entweder grafisch ausgerichtet sein, auf mathematischen Modellen basieren oder aber auch auf objektorientierten Modellen (z.B. UML) aufsetzen.

Nach dieser Definition kann also nicht von » der « Swimlane-Methode gesprochen werden. Ebenso gibt es nach Analyse der Quellen keinen Erfinder der Swimlane-Methode. Dazu sind die einzelnen Ausprägungen der Swimlane-Methode zu unterschiedlich. Trotzdem gibt es eine für alle Swimlane-Visualisierungen identische Betrachtungsweise.

Unter Notation wird die grafische Darstellung von Prozessabläufen verstanden. Eine umfangreiche Notation erschwert den Mitarbeitern (Beteiligten, Berufsgruppen) das Verständnis der Prozesse beträchtlich. Viele unterschiedliche Symbole sind nur für den Insider/Fachmann eine echte Hilfe. In der Regel reichen einige wenige, dafür aber klare und gut unterscheidbare Symbole für die Prozessvisualisierung völlig aus.

Tipp zur transparenten Visualisierung eines Prozesses:

» Die Visualisierung eines Prozesses ist nicht dann abgeschlossen, wenn man keine Informationen mehr abbilden kann, sondern wenn keine Informationen mehr weggelassen werden können. «

Für den Betrachter einer Prozessgrafik sind in der Regel folgende Fragen wichtig:

Die Antworten lassen sich übersichtlich und für jeden verständlich in der Swimlane-Methode modellieren.




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